Jenseits der Worte
"Kann Musiktherapie Wachkomapatienten schrittweise zurück holen ins Leben?" Ortstermin in einem Pflegeheim in Solingen-Ohligs. Für Birgit van Beuningen ist Holger ein Mensch voller Möglichkeiten. Der 35-Jährige sitzt im Rollstuhl. Alle zwei Sekunden drückt eine Pumpe mit hohem Fiepton Nahrung, Wasser und Medikamente in seinen Körper. Sein Kinn hat sich auf die Brust gesenkt, die Augen wandern unruhig hin und her. Die Arme ruhen auf dem Plastiktablett seines Rollis, seine Hände sind im rechten Winkel nach innen gedreht. Holger fließt Speichel aus dem Mund auf ein türkisfarbenes Handtuch, das ihm vor der Brust hängt. In Jogginghose und dunklem Karohemd sitzt er im Flur des Heims für Schwerstpflegefälle St. Joseph in Solingen-Ohligs. Vor vier Jahren ist der Kraftradmechaniker nach einem Motorradunfall ins Wachkoma gefallen. Birgit van Beuningen ist Holgers Musiktherapeutin. Sie sieht, was andere nicht sehen. Denkt, was andere nicht denken. Sie sagt: " In der Musiktherapie wenden wir uns an die gesunde Seite des Patienten. Holger ist für mich nicht der Defekte, einer, der nicht essen, nicht sprechen, nicht laufen kann. Ich sehe Holger als Menschen, der Kompetenzen hat. Er kann sich mitteilen und Gefühle zeigen. Nur die Wege, die er dafür wählt, sind andere."
Musiktherapie ist oft der einzige Weg zu Menschen im Wachkoma. Sie beginnt, wo Worte aufhören, jenseits der Sprache. Musik erreicht die in sich zurückgezogenen und emotional blockierten Patienten auf der Gefühlsebene. Sie fordert nichts, sie ist ein Signal, das versucht Kontakt aufzunehmen, Vertrauen zu gewinnen. Hörst du, sagt die Musik, hier ist jemand, der es gut mit dir meint. Wachkoma-Patienten verharren wie erstarrt in einem Zustand der Abgeschiedenheit. Ihre Augen sind offen, aber sie reagieren nicht auf ihre Umwelt. Füße und Hände sind durch einen veränderten Muskeltonus spastisch verdreht. Alles wirkt unnatürlich gespannt - so, als sei ein Schreck zu plötzlich zu groß gewesen. An die 6000 Menschen liegen in Deutschland nach schweren Hirnverletzungen oder Sauerstoffmangel im Gehirn im Wachkoma. Unfall, Schlaganfall oder Tumore können die Ursache sein. Die Zahl der Betroffenen steigt. Immer mehr Menschen kann die moderne Medizin retten. Erwecken kann sie Wachkoma-Patienten nicht. Für Birgit van Beuningen lebt Holger in Ozeanien. Einem Land zwischen Leben und Tod. Eindrücke und Ahnungen, so stellt sie sich vor, strömen wie unter Wasser vorbei, ohne festgehalten zu werden. Erlebnisse verschwimmen, ohne an die Oberfläche des Bewusstseins zu gelangen. Die Menschen sind mit offenen Augen abgetaucht. Bis auf die Atmung funktioniert der Körper nur bruchstückhaft. "Ich glaube", sagt die Therapeutin, "dass die Menschen durch das erlebte Trauma quasi zurückgebeamt werden und existieren wie im Mutterleib. Wie ein Kleinkind müssen sie alles neu lernen. Musiktherapie soll helfen, dass sie ihren Kokon verlassen."
Niemand weiß wirklich, was Holger sieht, denkt oder fühlt. Wenn sein Blick weggleitet und sich auflöst, ist er nicht mehr erreichbar. In seine Welt folgen können ihm manchmal nur Töne. Eine Stimme, die summt, eine Melodie, die er wiedererkennt, Tonfolgen, die etwas aus dem früheren Leben in ihm in Schwingung bringen. "Holger", fragt die Therapeutin den Mann auf dem Klinikflur sanft, "wollen wir ein bisschen Musik machen?" Holger wirkt scheu, sein Mund kaut lautlos Luft. Er reagiert nicht. "Holger", Birgit van Beuningen berührt ihn am Oberarm, "bist du da?" Sie schiebt ihre Finger unter seine Finger. Sie wartet. Sie streicht über seine Hand. "Holger?" Wie in Zeitlupe hebt sich sein langer weißer Daumen. "Das ist gut", sagt sie zufrieden, "das heißt ja." Musiktherapie hilft, sich selbst eine Stimme zu geben, den eigenen Klang wiederzufinden. Das ist wichtig, um sich anderen bemerkbar machen zu können, Anschluss zu finden an normale Verständigungsformen, sich in Bewegung und Ton auch selbst wieder wahrzunehmen: Das bin ich. Holger hat seine Stimme verloren. Irgendwo zwischen den Welten.
Die Therapeutin in Holgers Zimmer summt einen tiefen Basston. Ihre Hand liegt auf Holgers Brustkorb. Der Mann im Rollstuhl soll sich spüren, seinen Atem, den Raum, aus dem die Stimme kommt. Schnarchend zieht er die Luft ein, der Mund steht offen, die Augen fixieren sein Gegenüber. Er ist ganz nah. Er schnappt nach Luft, dann antwortet er mit einem kleinen heiseren Brummen. "Da bist du ja", sagt Birgit van Beuningen freundlich, "schön, dich zu hören." Sie tönt weiter, wellenförmig im Atemrhythmus an- und abschwellend. Ihre Augen tasten Holgers Gesicht ab. Jede Regung, jede Veränderung kann ein Zeichen sein. "Na", fragt sie, " ist es nicht toll, deine eigene Stimme zu hören? Versuch es noch einmal." Holger verzieht das Gesicht vor Anstrengung, er hustet, atmet, ein dünner hingehauchter Ton entweicht. Die Musikerin streichelt ihm zart die Stirn und Wangen. "Du machst das ganz toll, Holger", sagt sie, "ganz super."
Vor zwei Jahren hat Birgit van Beuningen begonnen, mit Holger zu arbeiten, ihn aus seiner Isolation zu singen. Immer wieder hat sie ihm geantwortet mit Tönen, hat seinem Atem gelauscht, hat ihn beobachtet, berührt. Hat ihn ermutigt, sie anzuschauen, sich zu öffnen. Der Atem ist eine Möglichkeit, mit Wachkoma-Patienten Kommunikation aufzubauen. " Der Atem ist der Lebensrhythmus, der auch Schwerstkranken zur Verfügung steht", erklärt die Musiktherapeutin. "Die Musik entwickelt sich mit dem Patienten zusammen. Wenn dieser beim Atmen innehält, Pausen macht, intensiver atmet, gehe ich mit meiner Stimme darauf ein. Ich nehme den Ton seines Prustens auf, oder ich wiederhole seine Art zu seufzen. Der Mensch in seinem Eingeschlossensein kann hören und fühlen, dass meine Aktion eine Reaktion auf ihn ist." So entsteht ein erster zaghafter Dialog. Ein erster Kontakt zur Welt. "Der Patient erfährt sich als jemand, der handeln kann, der nicht mehr nur Objekt ist, an dem gehandelt wird." Das sei ein zutiefst menschliches Bedürfnis. " Ich braucht immer ein Du, um sich seiner selbst zu versichern." Acht Wachkoma-Patienten und zehn Kurzzeitpflegefälle lebe auf der Pflegestation des Altenheims St. Joseph, dem hellen einstöckigen Gebäude, das idyllisch in einem Wald liegt. 10 Schwestern kümmern sich um die Kranken; Ergotherapeuten, Logopäden und Krankengymnasten gehören zum Team. Holger hat im ersten Stock ein Einzelzimmer. Unter der Decke spannt sich ein blauer Stoffhimmel mit Sternen. Fotos an den Wänden erinnern an das Leben vor dem Unfall: Holger mit langen Haaren vor einem Zelt, Holger mit Freunden am Strand. "Ganz normal eben", sagt Vater Walter, " er war ganz normal - jung, strotzend vor Energie, mittendrin im Leben." Der Unfallhergang auf seiner "Hausstrecke" ist nie geklärt worden. Neben die Fotos hat Walter Holgers schwarz-weiße Motorradkluft gehängt, "sozusagen seinen Sonntagsanzug". Jeden zweiten Tag kommt er ins Heim. Die anderen Tage besucht die Mutter den Sohn. So viel Glück hat nicht jeder. "Bei uns gibt es zwei Extreme", sagt Stationsschwester Sigrid, "die, die sich zu 100 Prozent kümmern, und die, die ganz wegbleiben."
Walter hat sich mit Holger auf den Flur in die Nachmittagssonne gesetzt. Der süßlich-saure Duft des Mittagessens liegt wie eine warme Decke über der Etage. Die Türen der Zimmer stehen offen. Aus einem Radio dudelt bayrische Blasmusik. Walter liest Sportnachrichten aus der Zeitung vor, erzählt über Fußball und Bayer Leverkusen, über Michael Schuhmacher und Rubens Barrichello. "Dinge," sagt der 68-Jährige, "für die sich Holger auch früher interessiert hat. Ich weiß nicht, wie viel er davon mitkriegt, aber ich merke, dass es ihn erfreut." Vor einiger Zeit haben die Eltern dem Sohn eine Tambura geschenkt - ein flacher, meterlanger Holzkörper, auf den Saiten gespannt sind. Wenn man das Instrument auf Holgers Bauch stellt und zupft, durchlaufen Schwingungen den Leib. "Das", sagt Walter, "Lässt ihn schon aufhorchen." Das Musik die Menschen der Station verändert, davon ist auch Schwester Sigrid überzeugt. "Die Patienten sind besser drauf. Sie sind wacher, nehmen mehr teil, zeigen Gefühle und lassen uns näher an sie ran." Seit sie die Therapeutin an ihrem ersten Tag begleitet hat, kämpft sie für die Musiktherapie:" Ich werde das nie vergessen. Die Patientin Maria, die monatelang wie tot im, Bett gelegen hatte, fing plötzlich an zu weinen. Birgit hat ihr das Lied "Maria" aus der West Side Story vorgesungen. Noch nie hatte die Frau vorher irgendwelche Regungen gezeigt". Für ihre Patienten will Schwester Sigrid mehr als nur die pflegerische Grundversorgung:" Sauber, satt, trocken, das reicht nicht. Man muß den Menschen hinter der Fassade sehen, nur dann bewegt sich etwas."
Nicht jeder steht so uneingeschränkt hinter der musiktherapeutischen Wirkung. Skeptiker glauben eher an Zufall oder Einbildung. Dabei ist Musik ein uraltes Heilmittel, der Einfluss von Musik sogar wissenschaftlich erwiesen. Musik beeinflusst direkt das limbische System, das für Gefühle zuständig ist. Angst kann gemildert, Spannung abgebaut und die Stimmung aufgehellt werden. Menschen, die Musik hören, atmen tiefer, ihr Herz schlägt ruhiger, der Blutdruck sinkt und das Schmerzempfinden wird gedämpft. In England gehört Musiktherapie als fester Bestandteil zum Behandlungskonzept Schwerkranker. In Deutschland zahlt die Krankenkasse nur in Ausnahmefällen. Auch Birgit van Beuningens Arbeit mit den Wachkoma-Patienten wird allein über Spenden finanziert Frau Schrot liegt auf Zimmer 18. Ein halbes Jahr hat es gedauert, bis sie die Augen geöffnet hat und sich mit dem Kopf zur Stimme ihrer Hoffnung drehte. Das indianische Lied, das die Musiktherapeutin ihr immer wieder vorsang, ist jetzt zu ihrer Erkennungsmelodie geworden. Ein wiegender Singsang lautmalerischer Silben "Ku-a-teh". Birgit van Beuningen knetet Schrots rechten Arm abwärts im Rhythmus des Liedes, so kann die 60-jährige mit dem glatten rosigen Kindergesicht das eigene Gliedmaß besser spüren. Sie bläst die Backen auf und stößt prustend Luft aus. "Ich kann sie hören, Frau Schrot. Ihr Atem ist stark. Atmen Sie mit der Musik, dann klingen wir zusammen." Frau Schrot lässt zischend Luft aus. Jetzt haben Prusten und Melodie den gleichen Takt. Sie zieht die Oberlippe zu einem schiefen Lächeln hoch dreht den Kopf und versucht, die wie festgeklebten Lider zu öffnen. "Ich freue mich, dass sie da sind", sagt Birgit van Beuningen, "ich sehe, dass Sie sich anstrengen. Ich sehe, ihr Lächeln."
Musiktherapeuten brauchen Liebe und Geduld. Die Arbeit besteht viel aus Warten, Warten auf ein Zeichen. Ein Stirnrunzeln, eine Streckbewegung mit dem Fuß, ein Husten. Phasen der Stagnation wechseln mit kleinen Erfolgen. Dass Kristina bei ihrer Lieblingsmusik glücklich weint, dass Holger den Daumen nach oben streckt, dass Jürgen für einen Moment die Augen in Richtung der geschlagenen Triangel dreht, das sind Schritte, Riesenschritte. Spektakulär wirke das nicht, meint Birgit van Beuningen. "Man kann nichts vorführen. Die Erfolge sind fast unsichtbar, und es kann Monate dauern, bis eine Reaktion erfolgt. "Musiktherapie ist die Welt der kleinen Zeichen, der ungeteilten Aufmerksamkeit, der geduldigen positiven Ansprache. Musiktherapie ist klanggewordene Hoffnung. Das sich die Arbeit lohnt ,zeigt Christa. Sie ist der Vorzeigefall der Station. Die 40-Jährige hat sich aus dem Wachkoma befreit ,ist ansprechbar, kann flüsternd sprechen. Noch vor drei Jahren lag sie nach einer Hirnblutung im Bett wie Frau Schrot. "Als ich Christa kennen lernte, konnte sie sich nicht bewegen, nicht reden, sie reagierte nicht, verdrehte nur die Augen", erzählt Birgit van Beuningen. Monate vergingen, bis Christa auf das Singen und Musizieren antwortete. Dann weinte sie, schrie Trauer und Wut aus sich heraus. Christa lernte in winzig kleinen Etappen, die andere Welt in sich wieder zuzulassen. Sie lernte Ja und Nein zu sagen, einem Schellenring die ersten zarten Töne zu entlocken, ihr Gegenüber beim Musizieren anzuschauen. Heute kann Christa essen, sich langsam unterhalten, sogar schreiben. Erfolge, die Ärzte für undenkbar gehalten haben. Ihre Kinder hat sie zu Weihnachten mit einfachen Liedern auf dem Keyboard überrascht. "Ohne Musik", flüstert Christa, "hätte ich das nicht geschafft."
Wachkoma-Patienten können zurückkehren, doch es braucht Zeit. Wundererweckungen wie im Fernsehen gibt es nicht. Niemand, der wie Schneewittchen die Augen aufschlägt und spricht, isst, sich bewegt wie früher. Niemand, der plötzlich wachgeküsst wird durch Liebe. Besonders den Angehörigen macht das zu schaffen. "Es gibt Menschen", sagt Birgit van Beuningen, " die das nicht aushalten, die mutlos werden, auch wütend, wenn nie etwas zurückkommt, wenn sich nichts oder so wenig tut." Die Angehörigen-Gruppe am Montagnachmittag ist der Versuch, der eigenen Hilflosigkeit etwas Gemeinsames entgegenzusetzen, Begegnungen auf anderer Ebene zu ermöglichen. Kranke und Gesunde machen zusammen Musik. Holger, Andreas, Christa und Jürgen sind gekommen. Mutter, Vater, eine Tante, Birgit van Beuningen spielt Klavier. Rasseln, Trommeln, Schellen werden verteilt. Christa strahlt vor Freude. Sie hat gelernt, das Xylophon zu schlagen. Walter führt Holgers Finger über die Saiten der Tambura, zupft mit den Fingern des Sohnes wie mit einer zweiten schlafenden Hand. Jürgen, der bis zum Unfall als Arzt arbeitete, hat sich verabschiedet. Sobald Musik ertönt, schließt er fest die Augen und schläft. Trotzig verzieht er den Mund, als die Mutter versucht, seine Hand mit der Rassel zu bewegen. Aus dem Gesicht eines 38-Jährigen, wird das eines Dreijährigen. "Musi", sagt seine Mutter später, "war noch nie seine große Leidenschaft." Andreas (23) ist in einer Schlägerei schwer verletzt worden. Er sitzt in seinem Rolli in der Ecke, ganz still. Er ist allein hier. Seine Eltern kommen nur selten. Sein Genick hat er im rechten Winkel abgeknickt, sein Blick tastet im Nichts. Andreas hält die Rassel bewegungslos in der verkrampften Hand. Er spielt sie nicht, er nimmt anders teil. Er zieht den Speichel ein, der ihm aus dem Mund rinnt, rhythmisch im Takt der Musik. Birgit van Beuningen streicht über seinen Arm: "Schön, dass wir dich hören, Andreas."
HINTERGRUND
Musik als Heilmittel ist so alt wie die Menschheit. Schon in der Antike waren darstellende Künste, Tanz und Musik in ihrer heilsamen Wirkung bekannt. Auch die Bibel bekennt sich zur therapeutischen Möglichkeit von Musik: David spielte König Saul auf der Harfe vor, um dessen Schwermut zu vertreiben.
Musik wirkt nachweisbar auf das gesamte Gehirn. Klang, Rhythmus und Bewegung berühren den Menschen und seine Sinne unmittelbar, deshalb findet Musiktherapie (MT) in der modernen Medizin dort ihren Einsatz, wo der verbale Zugang erschwert ist: In der Geriatrie, in der Kinder- und Jugendpsychiatrie, zum Beispiel bei autistischen Kindern, bei Schwerstkranken, etwa bei Krebspatienten, auf Pflege- und Intensivstationen. Die Begegnung mit musikalischen Mitteln stellt in vielen Fällen den einzigen Zugang zu den Kranken dar.
Musik wirkt nachweisbar auf das gesamte Gehirn. Klang, Rhythmus und Bewegung berühren den Menschen und seine Sinne unmittelbar, deshalb findet Musiktherapie (MT) in der modernen Medizin dort ihren Einsatz, wo der verbale Zugang erschwert ist: In der Geriatrie, in der Kinder- und Jugendpsychiatrie, zum Beispiel bei autistischen Kindern, bei Schwerstkranken, etwa bei Krebspatienten, auf Pflege- und Intensivstationen. Die Begegnung mit musikalischen Mitteln stellt in vielen Fällen den einzigen Zugang zu den Kranken dar.
Der besondere Sinn der Behandlung für Wachkoma-Patienten wurde erst vor wenigen Jahren entdeckt. Musik als Möglichkeit einen körpernahen Dialog aufzubauen, emotional in Kontakt zu treten, Selbstwahrnehmung, Aufmerksamkeit und Entspannung zu fördern, stehen im Vordergrund. In England gehört MT zum festen Bestandteil des Behandlungskonzepts für Menschen im Wachkoma, in Deutschland ist dies noch die Ausnahme.
Musiktherapuetische Arbeit in Kliniken und Pflegeheimen wird häufig über Spenden mitfinanziert. Der Verein "Musiktherapie für Menschen im Wachkoma" sammelt Geld, um MT auch dort möglich zu machen, wo die Kosten von keinem Träger übernommen werden. Aktuell sollen mit Hilfe der Spenden neue Instrumente für das
St. -Joseph - Pflegeheim in Solingen-Ohligs angeschafft werden.
Spendenkonto: Musiktherapie für Menschen im Wachkoma,
Bank für Sozialwirtschaft, (BLZ 100 205 00), Konto 3316700.
Musiktherapuetische Arbeit in Kliniken und Pflegeheimen wird häufig über Spenden mitfinanziert. Der Verein "Musiktherapie für Menschen im Wachkoma" sammelt Geld, um MT auch dort möglich zu machen, wo die Kosten von keinem Träger übernommen werden. Aktuell sollen mit Hilfe der Spenden neue Instrumente für das
St. -Joseph - Pflegeheim in Solingen-Ohligs angeschafft werden.
Spendenkonto: Musiktherapie für Menschen im Wachkoma,
Bank für Sozialwirtschaft, (BLZ 100 205 00), Konto 3316700.
Ansprechpartner: Deutsche Gesellschaft für Musiktherapie
Literatur: Dagmar Gustorff, Hans-Joachim Hannich, Jenseits des Wortes, Musiktherapie mit komatösen Patienten auf der Intensivstation. (Huber, 168 S.,15,95 €).Werner Kraus, Die Heilkraft der Musik. Einführung in die Musiktherapie. Geschichte, Theorien, Methoden (Hofgrefe, 26,95€)
www.musictherapyworld.de, www.musictherapie.de
Quellenangabe: Kirsten Bürgstein, Jenseits der Worte, Kölner Stadtanzeiger, 19./20. Juli 2003, Bilder: Dieter Klein
www.musictherapyworld.de, www.musictherapie.de
Quellenangabe: Kirsten Bürgstein, Jenseits der Worte, Kölner Stadtanzeiger, 19./20. Juli 2003, Bilder: Dieter Klein