Tinnitus - Damit leben lernen
Wir leben mit einer stetig dichter werdenden Geräuschkulisse. Der Lautstärkenpegel der Grundgeräusche in unserer zivilisierten Welt hat sich innerhalb der letzten 50 Jahre mehr als verdreißigfacht. Für viele Menschen gibt es aufgrund von Verkehrs - und Arbeitslärm kaum noch Zeiten, in denen das Gehör Ruhe findet. Diesem "Verlust von Ruhe" steht ein akustisches Phänomen gegenüber, dem eine große Zahl von Menschen ausgesetzt. Die Rede ist von "chronischen Ohrgeräuschen" - Tinnitus genannt. Zu Beginn der Tinnitusproblematik war die Forschung der Meinung ,es sei eine "Durchblutungsstörung im Innenohr". Heute weiß man jedoch, daß Tinnitus ein viel komplexeres Thema ist.
Was ist Tinnitus?
Der aus dem lateinischen stammende Begriff "tinnitus aurium = Ohrenklingeln" ist ein im Inneren des Ohres oder Kopfes zu hörendes Geräusch. Das als Rauschen, Brummen, in Flatter - oder Klirrgeräuschen, am häufigsten jedoch als hochfrequenter Ton wahrnehmbar ist. Manchmal wird er auch mit dem sogenannten "Fernsehton" assoziiert. Es handelt sich dabei nicht unbedingt um ein krankhaftes Symptom. Im schalldichten Raum würden fast alle Menschen Ohrgeräusche registrieren, z.B. durch das Rauschen des eigenen Blutstromes in den Gefäßen. Tinnitus ist immer ein Zusammenwirken von verschiedenen Faktoren . Nicht allein somatische Krankheiten wie z.B. Hörsturz oder Mittelohrentzündung können einen T. zur Folge haben. Vermutet werden auch Zusammenhänge mit Erkrankungen des Zentralnervensystems, Durchblutungsstörungen und Stoffwechselerkrankungen, Störungen des Kieferbereiches sowie degenerative Verände-rungen der Halswirbelsäule mit chronischen Muskelverspannungen. Chronischer Lärm und Knallverletzungen sind äußere Wirkfaktoren .Aber auch innere Faktoren wie persönliche Streßbewältigung, vegetative Reaktionslage, psychische Verarbeitungsstrategien und die eigene Körperwahrnehmung spielen in dem Zusammenhang eine wichtige Rolle.
Allein in Deutschland leiden etwa 600 000 - 800 000 Menschen darunter. In meinen Ausführungen möchte ich zunächst darauf eingehen, wie Klang im Ohr entsteht und weiterverarbeitet wird und wie es zu der Fehlleistung Tinnitus kommen kann.. Wichtig ist es vorab zu wissen , daß Tinnitus keine eigenständige Krankheit ist, sondern ein Symptom für irgendeine Schädigung , Beeinträchtigung im Ohr. Die Literatur unterscheidet zwischen dem objektiven Tinnitus (selten) , bei dem die Geräuschquelle im Körper intern feststellbar ist. Der subjektive T. dagegen hat keine von außen feststellbare Geräuschquelle, was für den Betroffenen anfangs schwer zu tragen ist, da er ja vermeintlich "gesund" ist. Man fühlt sich häufig allein gelassen, wird von Arzt zu Arzt gereicht Ferner wird unterschieden zwischen akutem und chronischem T. (länger. als 3 Monate ). Beim "frischen" = akuten Tinnitus werden verschiedene medizinische Behand-lungsmöglichkeiten angeboten. In erster Linie sind dies durchblutungsfördernde und sauerstoff - anreichernde Verfahren. Die Behandlung wird medikamentös mit Infusionen oder im Rahmen der sogenannten Hyperbaren Therapie (Druckkammer) durchgeführt. Ziel dabei ist eine möglichst rasche Regeneration potentiell geschädigter Hör - Sinneszellen (Flimmerhärchen) in der Cochlea des Innenohres. Die nur bei einem Teil der Betroffenen wirksamen Methoden erweisen sich beim chronischen Tinnitus als weitgehend bedeutungslos. Nach dem heutigen medizinischen Wissensstand stehen auch keine anderen erwähnenswerten Verfahren zur Verfügung.
Physiotherapeutische und Entspannungsverfahren gehen von der Hypothese eines Zusammenhanges zwischen Ohrgeräuschen und funktionellen Störungen des Halswirbelbereiches aus und setzten die Behandlung im Bereich dort lokalisierter Muskelverspannungen an. In speziellen zahnärztlichen Behandlungen sollen Fehlstellungen des Unterkiefers und Verspannungen der Kaumuskulatur, über die ebenfalls als Ursachen spekuliert wird, korrigiert werden. Schließlich wird in der Neuraltherapie versucht, durch die lokale Unterbrechung von Nervenleitungen eine Dämpfung des Tinnitus zu erreichen. Dieses Verfahren gilt als ebenso umstritten, wie die - aus mancher Verzweiflung geborene - chirurgische Durchtrennung des Hörnervs. Zwar führt diese zur Taubheit ( die von manchen PatientInnen dem Tinnitus vorgezogen wird), jedoch bleibt der Tinnitus meistens trotzdem bestehen. Da die Heilungschancen insgesamt etwa bei 10 % liegen ist die wichtigste und einzige Hilfe für die Betroffenen wirklich Schritt für Schritt zur Selbstbewältigung der Tinnitusproblematik zu gelangen.
Hören heißt Schallsignale aufnehmen und verarbeiten. Alle Schalleindrücke gelangen vom äußeren Ohr bis zum Trommelfell. Die dadurch entstehende Bewegung (Druckwelle) am Trommelfell wird über die 3 Bogengänge (Hammer, Am-boß und Steigbügel) etwa 20 mal verstärkt und an die mit Flüssigkeit gefüllten Gehörschläuche in der Cochlea (Schnecke) weitergeleitet. Dort wird der Schall auf das eigentliche Sinnesorgan, das Cortische Organ (15000 Sinneszellen, 12000 äußere - 3000 innere ) übertragen. Die inneren sind dabei für den Hörvorgang verantwortlich. Wie Sie sehen, ist der Vorgang des Hörens bezogen auf das Ohr schon allein sehr komplex. Doch kommen noch wichtige Zwischenschalt - und Funktionsvorgänge dazu, wie sie auf ihrer Skizze erkennen können. Die Hörverarbeitung - individuell bis in die Härchenspitzen verläuft folgendermaßen: Schon auf sehr frühen Ebenen wird Einfluß auf die Hörverarbeitung genommen. So sorgen im Mittelohr kleinste Muskeln, die an den Gehörknöchelchen ansetzen, für eine Moderation der Schallübertragung. Bei Veränderungen im Mittelohr, etwa einer Entzündung oder Otosklerose (Verkalkung der Mittelohrknöchelchen) kann sich ein Klirren, eine Tinnitusform des erkrankten Mittelohres, bemerkbar machen.
Dieser und viele andere Regulierungsvorgänge der Hörverarbeitung sind aktive und individuelle Prozesse. Spätestens ab dem Innenohr werden diese Vorgänge durch Signale aus dem hörverarbeitenden Teil des Großhirns, aber auch dem vegetativen und limbischen System beeinflußt, die verantwortlich für die Gefühlswelt sind. In der Schnecke wirken die äußeren Haarzellen. Sie empfangen Impulse aus Kno-tenpunkten des hörverarbeitenden Systems. Sie dämpfen oder verstärken Höreindrücke und zwar nicht nur in Abhängigkeit von Lautstärke , sondern auch von Gefühlslage (Angst, Freude, Liebe, Haß). Interessant ist hierbei die intensive Vernetzung der Nervenleitungen von der Schnecke bis zum Zentralnervensystem, was die vielen verschiedenen fördernden aber auch hemmenden Einflüsse auf unsere Hörwahrnehmung deutlich macht. Daher sollte eine eingehende Untersuchung aller möglichen Verbindungsbereiche auf jeden Fall stattfinden.. Außerdem hilft die Aufklärung über den Tinnitus schon mal aus der anfänglichen Opferrolle heraus. Man kann selbst etwas tun. Nur bitte erwarten sie keine Wunderheilung. Der Weg vom Leid über Toleranz und schließlich Akzeptanz ist unumgänglich. In der Regel dauert es 3 - 18 Monate (laut Erfahrung von Betroffenen) , bis man dieses Ziel erreicht hat. Denken sie daran, sie sind nicht allein und es gibt auch viele Menschen, die ihren Tinnitus sogar lieben. (Bevor ich nun auf die aktiven Hilfen eingehe, möchte ich Ihnen die Möglichkeit geben, medizinischen Fachausdrücken im Zusammenhang mit Tinnitus zu klären). (bei Bedarf an die Flipchart oder mündlich klären)
Eine medizinische Aufklärung durch einen HNO - Arzt bzw. danach Orthopäden o.a. ist der 1. Schritt für Betroffene , denn wenn man gut informiert, nimmt das eine ganze Menge Druck vor dem unbekannten Phänomen. Außerdem gibt es wieder das Gefühl, nicht nur Opfer zu sein. Der 2. Schritt ist der Austausch mit Betroffenen, um den eigenen Standpunkt , die Relation zu finden.. Dann sollte man sich bewußt machen, daß der "normale Tinnitus" durch Alltags-geräusche überdeckt wird. Er gewinnt erst diese immense Bedeutung durch die eigene Aufmerksamkeit. Übrigens ist die kritische Altersgrenze, einen Tinnitus zu bekommen bei 40 Jahren und noch einmal eine Steigerung bei 60 Jahren. Frauen sind davon häufiger betroffen als Männer. Eine kleine Übung an dieser Stelle soll helfen, das bisher gehörte zu verarbeiten und zur 1. Stufe der Tinnitusverarbeitung "dem Hinhören" überzuleiten: Die Werteskala nach Hallam bezieht sich auf alltägliche Geräusche und die Relation unseres Tinnitus dazu: Folgende Geräusche sind gleichlaut oder lauter als Tinnitus:
Allein in Deutschland leiden etwa 600 000 - 800 000 Menschen darunter. In meinen Ausführungen möchte ich zunächst darauf eingehen, wie Klang im Ohr entsteht und weiterverarbeitet wird und wie es zu der Fehlleistung Tinnitus kommen kann.. Wichtig ist es vorab zu wissen , daß Tinnitus keine eigenständige Krankheit ist, sondern ein Symptom für irgendeine Schädigung , Beeinträchtigung im Ohr. Die Literatur unterscheidet zwischen dem objektiven Tinnitus (selten) , bei dem die Geräuschquelle im Körper intern feststellbar ist. Der subjektive T. dagegen hat keine von außen feststellbare Geräuschquelle, was für den Betroffenen anfangs schwer zu tragen ist, da er ja vermeintlich "gesund" ist. Man fühlt sich häufig allein gelassen, wird von Arzt zu Arzt gereicht Ferner wird unterschieden zwischen akutem und chronischem T. (länger. als 3 Monate ). Beim "frischen" = akuten Tinnitus werden verschiedene medizinische Behand-lungsmöglichkeiten angeboten. In erster Linie sind dies durchblutungsfördernde und sauerstoff - anreichernde Verfahren. Die Behandlung wird medikamentös mit Infusionen oder im Rahmen der sogenannten Hyperbaren Therapie (Druckkammer) durchgeführt. Ziel dabei ist eine möglichst rasche Regeneration potentiell geschädigter Hör - Sinneszellen (Flimmerhärchen) in der Cochlea des Innenohres. Die nur bei einem Teil der Betroffenen wirksamen Methoden erweisen sich beim chronischen Tinnitus als weitgehend bedeutungslos. Nach dem heutigen medizinischen Wissensstand stehen auch keine anderen erwähnenswerten Verfahren zur Verfügung.
Physiotherapeutische und Entspannungsverfahren gehen von der Hypothese eines Zusammenhanges zwischen Ohrgeräuschen und funktionellen Störungen des Halswirbelbereiches aus und setzten die Behandlung im Bereich dort lokalisierter Muskelverspannungen an. In speziellen zahnärztlichen Behandlungen sollen Fehlstellungen des Unterkiefers und Verspannungen der Kaumuskulatur, über die ebenfalls als Ursachen spekuliert wird, korrigiert werden. Schließlich wird in der Neuraltherapie versucht, durch die lokale Unterbrechung von Nervenleitungen eine Dämpfung des Tinnitus zu erreichen. Dieses Verfahren gilt als ebenso umstritten, wie die - aus mancher Verzweiflung geborene - chirurgische Durchtrennung des Hörnervs. Zwar führt diese zur Taubheit ( die von manchen PatientInnen dem Tinnitus vorgezogen wird), jedoch bleibt der Tinnitus meistens trotzdem bestehen. Da die Heilungschancen insgesamt etwa bei 10 % liegen ist die wichtigste und einzige Hilfe für die Betroffenen wirklich Schritt für Schritt zur Selbstbewältigung der Tinnitusproblematik zu gelangen.
Hören heißt Schallsignale aufnehmen und verarbeiten. Alle Schalleindrücke gelangen vom äußeren Ohr bis zum Trommelfell. Die dadurch entstehende Bewegung (Druckwelle) am Trommelfell wird über die 3 Bogengänge (Hammer, Am-boß und Steigbügel) etwa 20 mal verstärkt und an die mit Flüssigkeit gefüllten Gehörschläuche in der Cochlea (Schnecke) weitergeleitet. Dort wird der Schall auf das eigentliche Sinnesorgan, das Cortische Organ (15000 Sinneszellen, 12000 äußere - 3000 innere ) übertragen. Die inneren sind dabei für den Hörvorgang verantwortlich. Wie Sie sehen, ist der Vorgang des Hörens bezogen auf das Ohr schon allein sehr komplex. Doch kommen noch wichtige Zwischenschalt - und Funktionsvorgänge dazu, wie sie auf ihrer Skizze erkennen können. Die Hörverarbeitung - individuell bis in die Härchenspitzen verläuft folgendermaßen: Schon auf sehr frühen Ebenen wird Einfluß auf die Hörverarbeitung genommen. So sorgen im Mittelohr kleinste Muskeln, die an den Gehörknöchelchen ansetzen, für eine Moderation der Schallübertragung. Bei Veränderungen im Mittelohr, etwa einer Entzündung oder Otosklerose (Verkalkung der Mittelohrknöchelchen) kann sich ein Klirren, eine Tinnitusform des erkrankten Mittelohres, bemerkbar machen.
Dieser und viele andere Regulierungsvorgänge der Hörverarbeitung sind aktive und individuelle Prozesse. Spätestens ab dem Innenohr werden diese Vorgänge durch Signale aus dem hörverarbeitenden Teil des Großhirns, aber auch dem vegetativen und limbischen System beeinflußt, die verantwortlich für die Gefühlswelt sind. In der Schnecke wirken die äußeren Haarzellen. Sie empfangen Impulse aus Kno-tenpunkten des hörverarbeitenden Systems. Sie dämpfen oder verstärken Höreindrücke und zwar nicht nur in Abhängigkeit von Lautstärke , sondern auch von Gefühlslage (Angst, Freude, Liebe, Haß). Interessant ist hierbei die intensive Vernetzung der Nervenleitungen von der Schnecke bis zum Zentralnervensystem, was die vielen verschiedenen fördernden aber auch hemmenden Einflüsse auf unsere Hörwahrnehmung deutlich macht. Daher sollte eine eingehende Untersuchung aller möglichen Verbindungsbereiche auf jeden Fall stattfinden.. Außerdem hilft die Aufklärung über den Tinnitus schon mal aus der anfänglichen Opferrolle heraus. Man kann selbst etwas tun. Nur bitte erwarten sie keine Wunderheilung. Der Weg vom Leid über Toleranz und schließlich Akzeptanz ist unumgänglich. In der Regel dauert es 3 - 18 Monate (laut Erfahrung von Betroffenen) , bis man dieses Ziel erreicht hat. Denken sie daran, sie sind nicht allein und es gibt auch viele Menschen, die ihren Tinnitus sogar lieben. (Bevor ich nun auf die aktiven Hilfen eingehe, möchte ich Ihnen die Möglichkeit geben, medizinischen Fachausdrücken im Zusammenhang mit Tinnitus zu klären). (bei Bedarf an die Flipchart oder mündlich klären)
Eine medizinische Aufklärung durch einen HNO - Arzt bzw. danach Orthopäden o.a. ist der 1. Schritt für Betroffene , denn wenn man gut informiert, nimmt das eine ganze Menge Druck vor dem unbekannten Phänomen. Außerdem gibt es wieder das Gefühl, nicht nur Opfer zu sein. Der 2. Schritt ist der Austausch mit Betroffenen, um den eigenen Standpunkt , die Relation zu finden.. Dann sollte man sich bewußt machen, daß der "normale Tinnitus" durch Alltags-geräusche überdeckt wird. Er gewinnt erst diese immense Bedeutung durch die eigene Aufmerksamkeit. Übrigens ist die kritische Altersgrenze, einen Tinnitus zu bekommen bei 40 Jahren und noch einmal eine Steigerung bei 60 Jahren. Frauen sind davon häufiger betroffen als Männer. Eine kleine Übung an dieser Stelle soll helfen, das bisher gehörte zu verarbeiten und zur 1. Stufe der Tinnitusverarbeitung "dem Hinhören" überzuleiten: Die Werteskala nach Hallam bezieht sich auf alltägliche Geräusche und die Relation unseres Tinnitus dazu: Folgende Geräusche sind gleichlaut oder lauter als Tinnitus:
- eigener Atem
- leise Uhr neben meinem Ohr
- Kühlschrankmotor im Raum, in dem ich bin
- Geräusche normaler Unterhaltung
- Hagelkörner am Fenster , an dem ich sitze
- Staubsauger, den ich benutze
Was und wie wir fühlen bzw. empfinden hat etwas damit zu tun , was und wie wir hören.
Hinweis auf Skizze 2 Limbisches System = Gefühle, Lernverhalten (Musiktherapie wirkt besonders in diesem Bereich) Nachdem Sie nun hoffentlich genügend Informationen über Tinnitus gesammelt haben, ist es wichtig , die Wirkung des Tinnitus auf Sie persönlich zu erforschen.
Oder wirkt er sogar in allen Bereichen? Gespräche mit einer Selbsthilfe Vereinigung können hier sortieren helfen. Die Berater in diesen Gruppen sind besonders darauf geschult , auf die emotionalen Auswirkungen zu schauen, die in der medizinischen Untersuchung meist nicht bearbeitet werden.
- Löst er emotionalen Streß aus?
- Dringen die Geräusche in ihre Gedanken und das Tagesgeschehen ein?
- Bewirkt der Tinnitus Schlaflosigkeit?
Oder wirkt er sogar in allen Bereichen? Gespräche mit einer Selbsthilfe Vereinigung können hier sortieren helfen. Die Berater in diesen Gruppen sind besonders darauf geschult , auf die emotionalen Auswirkungen zu schauen, die in der medizinischen Untersuchung meist nicht bearbeitet werden.
Sortieren und auch bei "hoffnungsloser" Situation den Mut haben, sich professionelle Hilfe zu holen. Ich betone es noch einmal: Sobald sie aktiv werden, kommen sie aus der Opferrolle heraus!
Mit der folgenden Einteilung in Entwicklungsstufen nach Hallam können sie für sich selbst überprüfen in welcher Phase der Toleranz sie sich befinden. Dabei werden sie vielleicht feststellen, daß sich in einigen Bereichen schon Veränderungen für sie vollzogen haben.
Jede Stufe auf ein Blatt Zeit lassen für jede einzelne Stufe
Stufe 1
- ständiges Wahrnehmen der Geräusche, außer im Schlaf und bei Maskie-rung durch laute Geräusche
- häufige sorgenvolle und depressive Gedanken über Tinnitus
- Schwierigkeiten, die Konzentration auf geistige Aufgaben für länger als einige Minuten durchzuhalten
- ablenkende Aktivitäten helfen nur wenig
- schwere Schlaflosigkeit (wenn vorhanden). In einigen Fällen erfordert vermehrte Schlaflosigkeit Medikamenteneinnahme
Stufe 2
- zeitweilig werden die Geräusche nicht wahrgenommen - besonders während ablenkender Tätigkeiten. Es gibt schon Zeiten, in denen Sie wahrnehmen, daß Sie es nicht wahrgenommen haben
- Verbesserung der Konzentration, was sich durch vermehrten Einsatz bei gewohnten Tätigkeiten zeigt.
- Anfänge von emotionaler Akzeptanz. Die Folgen der Geräusche erschei-nen nicht mehr als Katastrophe
- langsame Rückkehr zu normalen Schlafgewohnheiten (falls diese gestört sind)
Stufe 3
- die Wahrnehmung der Geräusche ist hauptsächlich begrenzt auf Zeiten der Müdigkeit , des Stresses oder der Stille
- Geräusche stören hauptsächlich, wenn Zuhören und geistige Aufmerksam-keit wichtig sind (Geselligkeiten, Theaterbesuche, Vorlesungen)
- Geräusche sind eher lästig als emotional belastend
Stufe 4
- die Geräusche werden selten bemerkt, nur noch wenn sie lauter als gewöhnlich werden oder wenn man an sie erinnert wird
- bei normalen Tätigkeiten stören die Geräusche nicht
- emotionale Akzeptanz ist erreicht. Die Geräusche sind weder angenehm noch unangenehm.
Eine weitere praktische Hilfe bietet das
Tinnitus - Tagebuch
Auch das Tinnitus - Tagebuch dient der Selbstanalyse und der Differenzierung des Belästigungsgrades während Ihres Tagesablaufes. Es hilft Ihnen herauszufinden, was Ihren Tinnitus verbessert bzw. verschlechtert. Auch zur Kontrolle von Auswirkungen bestimmter Lebensmittel oder neuer Medikamente ist das Tagebuch von Bedeutung. Damit können sie wieder selbst eingreifen, bestimmten Lebensweisen oder Gewohnheiten, die den Tinnitus negativ beeinflussen verändern. Es empfiehlt sich die Bewertung der Lautheit getrennt von der Bewertung des Belästigungsgrades aufzuführen. Die Lautheit kann beispielsweise in einer Skala von 1 (außerordentlich leise) bis 7 (so laut wie im lautesten erlebten Fall) aufgezeigt werden. Ebenso der Belästigungsgrad von 1 (überhaupt nicht störend) bis 7 (so quälend wie im schlimmsten erlebten Fall). Führen sie das Tagebuch möglichst 3 mal am Tag zu immer gleichen Tageszeiten. Und legen sie vorher fest wie lange sie Tagebuch führen wollen, damit ihre Aufmerksamkeit nicht nur noch beim Tinnitus bleibt, sondern auch wieder davon wegkommt.
Ein Vorschlag für ihr Tagebuch wäre:
Ein Vorschlag für ihr Tagebuch wäre:
Weitere Bezeichnungen wie ES (Einschlafstörung) oder AS (Arbeitsstreß) oder NE (nächtliches Erwachen) oder FE (frühes Erwachen) etc. Können sie mit einfügen. Wenn sie die Eintragungen regelmäßig vornehmen, werden sie feststellen, daß Lautheit und Belästigungsgrad nicht unbedingt im Zusammenhang stehen, oder daß Arbeitsstreß nicht unbedingt eine Mehrbelastung bedeutet. Wichtig ist hier, daß sie eine gezielte Differenzierung vornehmen und so ihres gute und schlechte Tageszeit ermitteln können. Sie können hier auch noch weiter ins Detail gehen, indem sie z. B. den Zusammenhang mit Kaffeegenuß herstellen oder Medikamenteneinnahme etc. Nachdem sie nun ihrem Tinnitus viel Aufmerksamkeit gewidmet haben und dieser für sie nicht akzeptierbar ist, wäre es wichtig, daß sie sich professionelle Hilfe suchen
- bei einem Arzt, der mit der Problematik vertraut ist oder
- bei einem Psychologen oder einem erfahrenen Therapeuten
Sie sind wahrscheinlich im Irrtum, wenn sie glauben, alle Ihre Probleme dem T. anlasten zu können. Tinnitus mag unbeeinflußbar sein, doch ihre Reaktionen auf den T. und vielleicht auch andere Streßursachen lassen sich beeinflussen. Ihre Befürchtungen und Sorgen könnten unbegründet sein und durch ein Beratungsgespräch beseitigt werden Andere Menschen haben die gleichen Schwierigkeiten gehabt, und sie haben sie überwunden - warum nicht auch sie? Die Mehrheit der Menschen, die Kopfgeräusche Haben, kommt damit zurecht.
Um Ihnen an dieser Stelle zu verdeutlichen , daß man die Wahrnehmung trainieren bzw. umlenken kann, möchte ich wieder ein Beispiel und eine Übung einfügen. Tinnitusbetroffene erleben ihre Körperwirklichkeit oft nur noch im Kopf. Vielleicht gerade unterbrochen von lebenswichtigen Tätigkeiten wie Essen und Trinken, dominiert das Ohrgeräusch die Aufmerksamkeit und das Denken. Man müßte sich buchstäblich vom Kopf auf die Füßestellen, um eine Neu - bzw. Wiedergewinnung des Körpererlebens zu erreichen. Suchen sie sich einen festen Gegenstand hier im Raum und betrachten sie ihn. Zunächst mit beiden Augen, dann nur mit dem rechten, dann nur mit dem linken. Beim Augenwechsel werden sie feststellen, daß der Gegenstand einen Sprung macht, obwohl er sich an der gleichen Stelle befindet. Stehen sie jetzt kurz auf und lenken sie ihre Aufmerksamkeit danach auf ihre Füße. Während ihre Aufmerksamkeit nun zu ihren Füßen wandert, haben sie ihren Tinnitus vielleicht einen Moment vergessen. Jede Wahrnehmung ist an Körperstrukturen gebunden und sie ist mit und durch Körpererleben beeinflußbar. An diesem Punkt möchte ich auf das Seminar 5407 T. Was kann ich aktiv tun? hinweisen, wo es um Entspannungs und Wahrnehmungsübungen geht..
Diese befassen sich mit dem Thema Überaktivität, also mit dem Problem "immer etwas tun zu müssen" wobei der T. vielleicht eine Reaktion auf dieses Verhalten ist. Wahrnehmungsübungen, die die Aufmerksamkeit auf Geräusche lenkt und sie wieder unbedeutend werden läßt. Negative Einstellungen könne durch Imagination bzw. Autosuggestion positiviert werden. Mehr darüber will ich hier allerdings noch nicht verraten. Sie sollten wissen, daß Loslassen und Entspannen mit unangenehmen oder ungewohnten Gefühlen verbunden sein kann und sich dafür fachlichen Rat bzw Beistand suchen. Eine tägliche Entspannungsübung sollte Teil ihres Alltages werden. Bei schweren Hörschäden gibt es auch Techniken für Gehörlose. Bei allen Methoden und Techniken liegt der Erfolg darin, daß Entspannung stattfinden kann . Ziel aller Methoden sollte die Veränderung der eigenen Lebenseinstellung sein, daß man befähigt wird , im Einklang mit den Lebensumständen zu sein Um Ihnen eine kleine Hilfe auf der Suche nach der passenden Methode zu geben, möchte ich die Bedeutung der alternativen Heilmethoden ansprechen. Dabei will ich keine Auflistung oder Bewertung der einzelnen Verfahren vornehmen, um die "Spreu vom Weizen zu trennen" Um bei diesem Beispiel zu bleiben - auch die "Spreu" kann manchmal richtig sein. Die Spreu kann einen lahmen Darm anregen, der Weizen kann unverträglich sein. Diese kleine Metapher soll Ihnen sagen, daß es keine richtige oder falsche Therapie gibt.
Es geht um eine wirkungsvolle Interaktion zwischen ihrem Innen und Außen Wahrscheinlich hilft Ihnen diese Aussage noch nicht viel weiter, aber es ist statistisch unerheblich, ob das Heilverfahren 100% oder 1% wirkt, solange es Ihnen hilft. Die Situation nach einigen Wochen Tinnitusleiden sieht vermutlich bei allen Betroffenen ähnlich aus. Eine Infusionsserie mit bestimmten Inhaltsstoffen - mit oder ohne Cortisonzusatz, ohne daß sich die Tinnitussituation verbessert hat. Meist wurde sicher noch eine HBO -Therapie (Sauerstofftherapie) gemacht. Weiterhin wurde wahrscheinlich diagnostisch festgestellt, daß ihr Blutdruck normal ist, daß kein Zusammenhang zwischen ihrer HWS und ihrem Tinnitus besteht, der Zahnarzt auch keinen auffälligen Befund fand und ein Tumor ausgeschlossen ist.
An dieser Stelle gilt der Patient aus medizinischer Sicht als austherapiert und wird mit der unbefriedigenden Situation allein gelassen. Die Verzweiflung für den Einzelnen ist verständlich. Deshalb ist es ganz wichtig, sich - wenn man das Problem Tinnitus nicht allein bewältigen kann - professionelle Hilfe zu suchen, bei der man sich in erster Linie verstanden und angenommen fühlt. Ungelöste Fragen anschauen und bearbeiten kann.
Diese befassen sich mit dem Thema Überaktivität, also mit dem Problem "immer etwas tun zu müssen" wobei der T. vielleicht eine Reaktion auf dieses Verhalten ist. Wahrnehmungsübungen, die die Aufmerksamkeit auf Geräusche lenkt und sie wieder unbedeutend werden läßt. Negative Einstellungen könne durch Imagination bzw. Autosuggestion positiviert werden. Mehr darüber will ich hier allerdings noch nicht verraten. Sie sollten wissen, daß Loslassen und Entspannen mit unangenehmen oder ungewohnten Gefühlen verbunden sein kann und sich dafür fachlichen Rat bzw Beistand suchen. Eine tägliche Entspannungsübung sollte Teil ihres Alltages werden. Bei schweren Hörschäden gibt es auch Techniken für Gehörlose. Bei allen Methoden und Techniken liegt der Erfolg darin, daß Entspannung stattfinden kann . Ziel aller Methoden sollte die Veränderung der eigenen Lebenseinstellung sein, daß man befähigt wird , im Einklang mit den Lebensumständen zu sein Um Ihnen eine kleine Hilfe auf der Suche nach der passenden Methode zu geben, möchte ich die Bedeutung der alternativen Heilmethoden ansprechen. Dabei will ich keine Auflistung oder Bewertung der einzelnen Verfahren vornehmen, um die "Spreu vom Weizen zu trennen" Um bei diesem Beispiel zu bleiben - auch die "Spreu" kann manchmal richtig sein. Die Spreu kann einen lahmen Darm anregen, der Weizen kann unverträglich sein. Diese kleine Metapher soll Ihnen sagen, daß es keine richtige oder falsche Therapie gibt.
Es geht um eine wirkungsvolle Interaktion zwischen ihrem Innen und Außen Wahrscheinlich hilft Ihnen diese Aussage noch nicht viel weiter, aber es ist statistisch unerheblich, ob das Heilverfahren 100% oder 1% wirkt, solange es Ihnen hilft. Die Situation nach einigen Wochen Tinnitusleiden sieht vermutlich bei allen Betroffenen ähnlich aus. Eine Infusionsserie mit bestimmten Inhaltsstoffen - mit oder ohne Cortisonzusatz, ohne daß sich die Tinnitussituation verbessert hat. Meist wurde sicher noch eine HBO -Therapie (Sauerstofftherapie) gemacht. Weiterhin wurde wahrscheinlich diagnostisch festgestellt, daß ihr Blutdruck normal ist, daß kein Zusammenhang zwischen ihrer HWS und ihrem Tinnitus besteht, der Zahnarzt auch keinen auffälligen Befund fand und ein Tumor ausgeschlossen ist.
An dieser Stelle gilt der Patient aus medizinischer Sicht als austherapiert und wird mit der unbefriedigenden Situation allein gelassen. Die Verzweiflung für den Einzelnen ist verständlich. Deshalb ist es ganz wichtig, sich - wenn man das Problem Tinnitus nicht allein bewältigen kann - professionelle Hilfe zu suchen, bei der man sich in erster Linie verstanden und angenommen fühlt. Ungelöste Fragen anschauen und bearbeiten kann.
Eine Begleitung in Form einer "Besinnungsphase".
Und es sollte klar sein, daß nicht der Tinnitus be-handelt wird , sondern daß es um die Person geht, die an Tinnitus leidet. Das Wort behandeln möchte ich dabei umwandelt in "handlungsfähig machen". Jede Methode muß in dieser Phase darauf gerichtet sein, die Eigenverantwort-lichkeit zu stärken und zu eigenen Schritten anregen. Zum Schluß meiner Ausführungen möchte ich die Frage "Tinnitus - Leiden oder Chance" in den Raum stellen. Jede Krise im eigenen Leben birgt erfahrungsgemäß auch eine Chance. Eine Chance zur persönlichen Entwicklung. Es liegt an uns selbst, ob wir das Glas Wasser als halbvoll oder halbleer betrachten, ob man unter Tinnitus leidet oder sich an den Ton gewöhnt - ja ihn sogar als "neue Stille" definieren kann. Ich gebe zu, daß das nicht immer leicht ist (Ich selbst habe auch einen Tinnitus). Tinnitus kann eine Chance bedeuten, sich nach oft langer Zeit mal wieder mit sich selbst zu beschäftigen, in sich hineinzuhören und - so merkwürdig es klingt - in der (ich nenne T. jetzt mal Krankheit) Krankheit Verantwortung für die eigene Gesundheit zu übernehmen.
Der Tinnitus erzwingt damit ein Verhalten, das sich Menschen ohne ihn vielleicht nie erlaubt hätten. Möglicherweise verhält sich das sensible Empfindungsorgan "Innenohr" für den Körper wie eine Sicherung, die bei Überbelastung herausspringt, eine Notbremse für den ganzen Menschen, der eigene Bedürfnisse und Signale seines Körpers zu lange überhört hat. Nicht selten erweist sich das Tinnitusleiden als körperlicher Kristallisationspunkt oder Ausdruck für eine darunter verborgene psychische Belastung. Aber auch bei Patienten, die durch objektive Lärmbelästigung oder einen Infekt zu ihrem Tinnitus gekommen sind, entscheidet die eigene Persönlichkeitsstruktur, ob Tinnitus zum Leiden wird oder als Chance genutzt werden kann. Wenn sie an einem Punkt sind, wo sie allein nicht weiter kommen, suchen sie sich Hilfe dabei, wieder Strukturen und Handlungsspielräume für sich zu finden und aktiv zu nutzen - notfalls auch durch eine stationäre Therapie in einer spezi-ellen Tinnitusklinik (Adressen gebe ich im Anschluß an meinen Vortrag gern bekannt).
Dies ist häufig der erste Schritt aus einer ohnmächtigen Situation in ein selbstbestimmtes Leben mit einer neuen Lebensqualität. Dieser Weg verlangt allerdings von jedem persönlich, daß die Konsumhaltung gegenüber der eigenen Gesundheit aufgegeben werden muß und eine Eigeninitiative mit einer gehörigen Portion Geduld an diese Stelle tritt. Es ist gewiß kein leichter Weg- auch das Aushalten unausweichlicher Situationen - gegebenenfalls mit therapeutischer Hilfe- gehört dazu. Aber die gewonnene Eigenverantwortung für die eigene Gesundheit und die wiedergewonnene Gestaltungsfreiheit und vermutlich damit verbunden zurück-kehrende Lebensfreude sind Herausforderung - Chance und ein gutes Ziel.
Der Tinnitus erzwingt damit ein Verhalten, das sich Menschen ohne ihn vielleicht nie erlaubt hätten. Möglicherweise verhält sich das sensible Empfindungsorgan "Innenohr" für den Körper wie eine Sicherung, die bei Überbelastung herausspringt, eine Notbremse für den ganzen Menschen, der eigene Bedürfnisse und Signale seines Körpers zu lange überhört hat. Nicht selten erweist sich das Tinnitusleiden als körperlicher Kristallisationspunkt oder Ausdruck für eine darunter verborgene psychische Belastung. Aber auch bei Patienten, die durch objektive Lärmbelästigung oder einen Infekt zu ihrem Tinnitus gekommen sind, entscheidet die eigene Persönlichkeitsstruktur, ob Tinnitus zum Leiden wird oder als Chance genutzt werden kann. Wenn sie an einem Punkt sind, wo sie allein nicht weiter kommen, suchen sie sich Hilfe dabei, wieder Strukturen und Handlungsspielräume für sich zu finden und aktiv zu nutzen - notfalls auch durch eine stationäre Therapie in einer spezi-ellen Tinnitusklinik (Adressen gebe ich im Anschluß an meinen Vortrag gern bekannt).
Dies ist häufig der erste Schritt aus einer ohnmächtigen Situation in ein selbstbestimmtes Leben mit einer neuen Lebensqualität. Dieser Weg verlangt allerdings von jedem persönlich, daß die Konsumhaltung gegenüber der eigenen Gesundheit aufgegeben werden muß und eine Eigeninitiative mit einer gehörigen Portion Geduld an diese Stelle tritt. Es ist gewiß kein leichter Weg- auch das Aushalten unausweichlicher Situationen - gegebenenfalls mit therapeutischer Hilfe- gehört dazu. Aber die gewonnene Eigenverantwortung für die eigene Gesundheit und die wiedergewonnene Gestaltungsfreiheit und vermutlich damit verbunden zurück-kehrende Lebensfreude sind Herausforderung - Chance und ein gutes Ziel.
